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Audrey zum Abschluss

Montag, 16. Juni 2008
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Schon als sie im letzten Jahr im Cairo spielten, habe ich mich in die vier Schwedinnen von Audrey verliebt — rein musikalisch meine ich. Und ich habe mich auf das gestrige Abschlusskonzert des U&D 2008 seit Monaten gefreut. Doch gerade in den letzten Stunden des Festivals musste es nochmal — zur kurz, aber heftig — anfangen zu regnen. Damit war natürlich klar, dass nicht sehr viele Besucher die letzten Konzerte anhören würden. Und als kurz nach Beginn des Konzerts auch noch irgendein technischer Defekt den Auftirtt auf der D-Bühne für 5 Minuten lahmlegte, da dachte ich mir, dass die Mädels das bestimmt nicht verdient haben. Sie haben mit dem Techniker hektisch nach dem Fehler gesucht und sich mit einem süß gepiepsten “Thank you for staying!” beim Publikum bedankt.

Die Geduld wurde mit einem wunderschöner Musik belohnt, mit melancholischer Süße, mit Wellen der Emotion. Auch wenn die Stimme der Gitarristin nach ihrer Monatstour — was ihrer Aussage nach schon recht lang war — nicht immer ganz treffsicher war, aber irgendwie war das gar nicht so wichtig.

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Ich habe mir sogar ihre neue CD “The Fierce And The Longing” gekauft. :)

in deinem spatzenhirn läuft ne kastelruther show…

Sonntag, 15. Juni 2008

jeder melancholisch veranlagte mensch konnte sich gestern tief in seinem weltschmerz suhlen. erst sorgten get well soon mit ihrem hochgelobten zwitter aus pop und klassischen melodien für verzauberte mienen. und die vorschusslorbeeren waren vollends gerechtfertigt. ein glasklarer sound und eine perfekt eingespielte band liesen die mysteriösen lichter am himmel wirken, wie funkelnde goldbarren in einer verschollenen räuberhöhle. trotzdem stellt sich die frage… was war das eigentlich, was da im abstand von mehreren hundert metern über die mainwiesen hinweg flog. für ein flugzeug schien mir das doch eindeutig zu hell zu sein. und von ufos im dutzend hab ich auch noch nicht gehört. also lasst mal eure theorien hören. aber pscht… nicht zu laut. sonst könnt ihr die musik von olafur arnalds gar nicht mehr hören. die klang so zerbrechlich, ausufernd und still, das man sie vielleicht lieber im zelt genossen hätte. auf der offenen bühne fehlte da gestern nacht einfach zu vielen die aufmerksamkeit für songs abseits der zehn minuten grenze. und so ist es auch nicht verwunderlich, dass lediglich 2 menschen dem wunsch des künstlers nachkamen, sich zur show doch bitte auf den rasen zu pflanzen. heute gehts derweil auch schon wieder rund. von juliana canta hör ich eigentlich nur die dankesrede… aber sich mit den worten “ihr habt tapfer durchgehalten” zu verabschieden. nun ja. das klang dann schon fast wieder, wie ne drohung. ebenso wie die jungs von black rabbit… die gröhlten auf jeden fall ziemlich ordentlich für so frühe stunden. nachher wirds dann aber erstmal etwas gechillter. der allseits beliebte mistaa wird mit dem björk, äh börk trio auflaufen. und attwenger ballern herum, als würden ein paar punks ein volksfest niedermähen. den abschluss übernehmen pär hagström & audrey. und wir überlegen jetzt schon händeringend, wo wir noch nen axtmörder herkriegen, der die leute aufspaltet, die sich beides gleichzeitig reinziehen wollen…