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the audience begeistert

Dienstag, 17. Juni 2008

sonntag abend, 20.15h: the audience kam, sah und siegte. und zwar beiderseits: sowohl die so benannte band als auch das - nicht zuletzt wegen dem zwischenzeitlich durchwachsenen wetter - zahlreich im d-zelt anwesende publikum.

musikalisch sind die fünf adrett in edlem zwirn gekleideten herren aus hersbruck bei nürnberg mit ihren schwiegermutter-kompatiblen frisuren irgendwo zwischen the robocop kraus, the international noise conspiracy, the hives, franz ferdinand und konsorten anzusiedeln. also eine irgendwie “retro”-mäßige (was immer das bedeuten mag) “the-band”, die einfach halbwegs massenkompatiblen rrrock fabriziert, inklusive songdienlich eingesetzter korg-orgel. mit bernd pflaum verfügt die band darüber hinaus über einen sich extrovertiert gebärdenden frontmann, der mit seiner ekstatischen performance und seinem voluminösen organ für größeres geschaffen ist. es wäre dem herrn und seiner perfekt eingespielten band nur zu wünschen, dass das in nicht allzu ferner zukunft auch klappt.

the audience vor der bühne fraß the audience auf der bühne jedenfalls innerhalb kürzester zeit aus der hand und die band musste sogar noch ein, zwei zugaben dranhängen. wohlgemerkt im kleinen zelt, nicht auf der großen bühne. und ich war auch bei weitem nicht die einzige person am merch-stand, die direkt danach die aktuelle cd “celluloid” einpacken wollte. man kann es keinem verübeln - wer bei einem solchen konzert unbeteiligt still stehen kann, dem muss man zuvor augen und ohren verschlossen oder gleich ganz entfernt haben.

um es auf den punkt zu bringen: diese band sollte sich niemand live entgehen lassen, es war ein absolutes vergnügen. danke, jederzeit wieder!

karo, vergib mir!

Samstag, 14. Juni 2008

karo im d-zeltich vollidiot habe doch glatt vor lauter schreiberei und quasselei den konzertbeginn von karo im zelt verbummelt. ich könnte mich schwarz ärgern (darf man das noch sagen/schreiben? ist das noch pc?). bis ich hinkam, war karo wohl nicht erst einen song lang auf der bühne und ich musste gar vor dem zelt warten, bis ich mich ins innere schlängeln konnte. und, verdammt, das, was ich dort hören durfte, war allein schon das kommen aufs U&D wert: eine solokünstlerin mit e-gitarre und sporadischer unterstützung durch beats aus der konserve alleine auf einer kleinen bühne. die erste assoziation, die mir in den kopf kam, war jeff buckley. ja, den mag karo offensichtlich. ihre ähnlich klagende, teilweise jammernde stimme… grandios! ansonsten kam mir noch PJ harvey als vergleich in den sinn, während mich die beats das ein oder andere mal in ansätzen sogar an trent reznor denken ließen. sind ja meines erachtens nicht die schlechtesten referenzen.

dass sich karo dann einmal nebenbei noch so richtig verspielte, erst mal wieder die richtigen akkorde erinnern und folgend das stück neu beginnen musste, sie mit ihrem selbstbeigebrachten, internet-geschulten gitarrenspiel kokettierte und sich gegen ende äußerst dezent über das in ihren monitor-boxen vermeintlich zu hörende radio beschwerte, machte das ganze nur noch glaubwürdiger und ungekünstelter.

warum man sich allerdings ausdauernd und lautstark im publikum während eines solch intimen konzerts unterhalten muss, das bleibt für mich ein weiter zu lösendes rätsel.

Kein Grund für schlechte Laune

Samstag, 14. Juni 2008

Falls sich jemand wundern sollte:

Nein ich war nicht beim Face-Lifting. Mir wurden definitiv nicht die Backen hinter die Ohren getackert. Und es sind definitiv keine Drogen im Spiel, dass ich mein fettes Grinsen, selbst mitten in der Nacht, nicht loswerden kann.

Was für ein genialer Freitag Abend auf den Mainwiesen. Wirklich klasse Musik wurde heute geboten, und einfach nur geniale Stimmung. Vom einen Ende der Veranstaltungsfläche bis zum anderen Ende: Wo man hinsieht: Gute gelaunte Menschen, die das machen, wofür das U&D auch steht: Spass haben!

Und da kann ich nur den Besucher zitieren, der am Lob&Kritik - Board geschrieben hatte:

Weiter so!

So und ich wie kriege ich nun meine Mundwinkel nach unten?

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